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Experte schließt Covid-19 als Todesursache bei Maradona nicht aus

Im laufenden Gerichtsverfahren um den Tod von Diego Maradona hat der offizielle Sachverständige Pablo Ferrari eine neue, kritische Einschätzung abgegeben. Vor dem zuständigen Gericht erklärte der forensische Mediziner und Kinderarzt, dass eine Infektion mit Covid-19 als Todesursache nicht ausgeschlossen werden könne.

Ferrari kritisierte scharf, dass im Rahmen der Autopsie kein Test auf das Coronavirus durchgeführt wurde, was er als gravierenden methodischen Fehler bezeichnete. Maradona verstarb am 25.

November 2020 während einer häuslichen Behandlung in der Nähe von Buenos Aires, mitten in der globalen Pandemie. Der Experte betonte, dass das Virus über die Atemwege in den Körper gelangt und aufgrund seiner hohen Virulenz innerhalb weniger Stunden zum Tod führen kann.

Diese Aussage wirft ein neues Licht auf die medizinische Betreuung und die anschließende Untersuchung des Falls. Die Justizbehörden prüfen nun, wie diese neuen Erkenntnisse die laufenden Ermittlungen beeinflussen werden.

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