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Der marokkanische Nationaltrainer Mohamed Ouahbi hat sich auf einer Pressekonferenz zu den heftigen Reaktionen gegen den Real-Betis-Angreifer Ez Abde geäußert. Der Spieler war nach einem Spiel im La-Ceramica-Stadion, bei dem er ein T-Shirt zur Unterstützung der Bevölkerung von Ceuta trug, in sozialen Netzwerken Zielscheibe von Anfeindungen geworden.
Der Offensivspieler, der in seiner Jugend für Spanien auflief und sich später für den marokkanischen Verband entschied, stand im Fokus heftiger Debatten. In einer offiziellen Stellungnahme erklärte der Stürmer daraufhin, dass das Kleidungsstück keinen politischen Hintergrund hatte, sondern rein sozialer Natur war, um Menschen in einer schwierigen Lage beizustehen.
Nationaltrainer Ouahbi bewertete die Aktion des Profis als reinen Fehltritt und schlichte Ungeschicklichkeit ohne böse Absicht. Trotz der öffentlichen Anfeindungen und der infrage gestellten patriotischen Gesinnung betonte der Verband die sportliche Bedeutung des Angreifers.
Der Vorfall verdeutlicht einmal mehr, wie schnell sportliche Aktionen im Umfeld gesellschaftlicher Themen zu medialen Kontroversen führen können. Die Verantwortlichen hoffen nun auf ein Ende der Diskussionen, damit sich der Spieler voll auf seine sportlichen Aufgaben konzentrieren kann.
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