Kratom-Funde nach Tod von Ole Miss Studenten untersucht

Die University of Mississippi steht unter Schock, nachdem zwei Studenten in voneinander unabhängigen Vorfällen tot aufgefunden wurden. Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen wurden an beiden Fundorten kommerzielle Verpackungen der Substanz Kratom sichergestellt.

Dieser Fund hat die in den USA weit verbreitete, aber wenig bekannte Substanz in den Fokus der nationalen Aufmerksamkeit gerückt. Die Behörden betonten ausdrücklich, dass die Todesfälle getrennt voneinander untersucht werden und bisher keine Verbindung zwischen den Vorfällen besteht.

Es gibt derzeit keine Beweise dafür, dass Kratom oder eine andere Substanz die direkte Todesursache war. Die Ergebnisse der Autopsien sowie die toxikologischen Analysen stehen noch aus und wurden bisher nicht veröffentlicht.

Kratom stammt ursprünglich von einem Baum aus Südostasien und wird in den USA in verschiedenen Formen wie Pulver, Kapseln oder Konzentraten verkauft. Während die Substanz in kleinen Mengen stimulierend wirken kann, führt sie in höheren Dosen zu sedierenden und opioidähnlichen Effekten.

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